B2B-Plakatwerbung: Kosten und die 7 Faktoren, die Ihr Budget bestimmen
Von Hoolty ·

Die Kosten von B2B-Plakatwerbung hängen vor allem davon ab, wie viele Standorte Sie brauchen, um Ihre Zielaccounts zu erreichen, welche Formate Sie nutzen und wie lange die Kampagne läuft. Weil eine account-basierte Kampagne nur die wenigen Standorte nutzt, an denen Ihre Accounts tatsächlich vorbeikommen, braucht sie meist deutlich weniger Flächen als eine klassische Reichweitenkampagne. Das macht das Budget kleiner und besser planbar.
Dieser Beitrag zeigt die sieben Faktoren, die das Budget bestimmen, wie Sie es fokussiert halten und wie Sie erkennen, ob sich die Investition gelohnt hat.
Warum gibt es keinen Festpreis für B2B-Plakatwerbung?
Jede Kampagne basiert auf einer anderen Account-Liste – deshalb ist auch jeder Mediaplan anders. Außenwerbung wird pro Standort, Format und Zeitraum bepreist, und diese Preise unterscheiden sich nach Land, Stadt und sogar Straße. Wer Ihnen einen Pauschalpreis für „eine Plakatkampagne“ nennt, schätzt nur.
Hilfreicher ist die Frage, welche Stellschrauben eine Kampagne größer oder kleiner machen – und diese dann passend zu Ihrem Ziel einzustellen.
Welche Faktoren bestimmen die Kosten einer B2B-Plakatkampagne?
Sieben Faktoren machen den größten Unterschied.
- Die Verteilung Ihrer Zielaccounts. Sitzen Ihre Accounts gebündelt in einem Gewerbegebiet oder entlang einer Pendlerroute, erreichen wenige Standorte viele von ihnen. Sind sie über ein ganzes Land verteilt, brauchen Sie mehr Flächen – oder eine schärfere Liste.
- Die Anzahl der Standorte. Sie ist der größte Kostentreiber. Wer Standorte danach auswählt, wo Ihre Accounts arbeiten und unterwegs sind – statt nach allgemeinem Verkehrsaufkommen –, hält die Zahl niedrig.
- Stadt und Standorttyp. Toplagen in Innenstädten großer Städte, an großen Bahnhöfen und an Flughäfen kosten meist mehr als Standorte in kleineren Städten oder an Nebenstraßen. Ein guter Plan kombiniert beides – je nachdem, wo Ihre Accounts tatsächlich sind.
- Das Format. Klassische Plakate, Digital-Out-of-Home-Screens (DOOH) und Plakat-Trucks werden jeweils anders bepreist. Plakate werden pro Standort und Zeitraum gebucht. Digitale Screens teilen Sie sich oft mit anderen Werbetreibenden in einer Rotation, Sie zahlen also für einen Anteil der Sendezeit. Ein Plakat-Truck wird in der Regel pro Tag gebucht und kann auf einer Route mehrere Bürostandorte abdecken.
- Die Laufzeit. Längere Kampagnen kosten insgesamt mehr, schaffen aber mehr Wiedererkennung. Kurze, intensive Flights eignen sich rund um eine Messe oder eine Vertriebsoffensive.
- Timing und Nachfrage. Standorte rund um Messegelände und in gefragten Zeiträumen sind begehrt und früh ausgebucht. Wer früh plant, hat mehr Auswahl und mehr Spielraum im Budget.
- Produktion und Gestaltung. Klassische Plakate müssen gedruckt und geklebt werden. Für digitale Screens reichen digitale Dateien – so lässt sich die Botschaft auch während der Kampagne ändern. In beiden Fällen sollten Sie Zeit und Budget für die Gestaltung einplanen.
Wie halten Sie das Budget fokussiert?
Starten Sie eng: eine Stadt, eine Messe oder ein Account-Cluster. Eine fokussierte erste Kampagne verrät Ihnen mehr als eine dünne Kampagne über ein ganzes Land.
- Priorisieren Sie Ihre Account-Liste. Beginnen Sie mit den wichtigsten Accounts: offene Deals, ein neuer Markt oder die Besucher einer Messe.
- Wählen Sie Standorte nach Überschneidung. Ein Straßenabschnitt oder Bahnhof, an dem täglich Menschen aus mehreren Zielaccounts vorbeikommen, ist mehr wert als eine belebte Lage, die keiner von ihnen nutzt.
- Kombinieren Sie Formate. Plakate bei Büro-Clustern, Screens an den Bahnhöfen der Mitarbeitenden und ein Truck für die Büros dazwischen.
- Stimmen Sie sich mit dem Vertrieb ab. Lassen Sie die Kampagne laufen, während der Vertrieb die Accounts anspricht – so wird Aufmerksamkeit zu Gesprächen.
Wie Sie Standorte und Formate auswählen, lesen Sie ausführlich in der Anleitung B2B-Plakatkampagne planen und messen.
Woran erkennen Sie, ob sich das Budget gelohnt hat?
Messen Sie die Kampagne auf Account-Ebene, nicht über Impressionen. Im B2B sagt Reichweite wenig aus. Entscheidend ist, ob die angesprochenen Accounts reagieren und ob sich die Pipeline bewegt.
- Engagement der angesprochenen Accounts, etwa Website-Besuche, im Vergleich zu ähnlichen, nicht angesprochenen Accounts.
- Einfluss auf die Pipeline: neue Termine, Opportunities und Fortschritt bei Deals der angesprochenen Accounts.
- Direkte Reaktionen über Kampagnen-URLs oder QR-Codes.
- Feedback aus dem Vertrieb von Interessenten, die die Kampagne erwähnen.
Legen Sie diese Kennzahlen vor dem Start fest, damit Sie das Ergebnis mit dem eingesetzten Budget vergleichen können.
Wie sieht eine typische erste Kampagne aus?
Nehmen wir ein Softwareunternehmen, das seine 150 wichtigsten Zielaccounts in einer Stadt gewinnen möchte. Statt die ganze Stadt zu buchen, belegt es Plakate in den zwei Geschäftsvierteln, in denen die meisten dieser Accounts sitzen, digitale Screens an den Bahnhöfen der Mitarbeitenden und für einige Tage einen Plakat-Truck für die übrigen Büros. Das Budget fließt nur in Standorte, die die Liste erreichen – und der Vertrieb meldet sich bei den Accounts, die Engagement zeigen.
Häufig gestellte Fragen
Ist Plakatwerbung für B2B-Unternehmen zu teuer?
Nicht, wenn sie account-basiert ist. Klassische Plakatkampagnen kaufen Reichweite in einer ganzen Stadt – das ist teuer und erreicht vor allem die Falschen. Eine account-basierte Kampagne nutzt nur die Standorte, an denen Ihre Zielaccounts vorbeikommen. Das Budget bleibt kleiner und deutlich relevanter.
Kann ich mit einem kleinen Budget starten?
Ja. Starten Sie mit einer Stadt, einer Messe oder einem Account-Cluster. Eine fokussierte Kampagne lässt sich leichter messen und ist eine solide Basis, um anschließend zu skalieren.
Sind digitale Screens günstiger als klassische Plakate?
Das hängt vom Standort, der Stadt und der gebuchten Sendezeit ab. Digitale Screens teilen Sie sich oft mit anderen Werbetreibenden und brauchen keinen Druck, während ein klassisches Plakat den ganzen Zeitraum nur Ihre Botschaft zeigt. Wählen Sie das Format, das zu Standort und Ziel passt.
Wie erhalte ich einen Preis für meine Kampagne?
Teilen Sie uns Ihre Zielaccount-Liste und Ihr Ziel mit. Hoolty empfiehlt die Standorte und Formate, die diese Accounts erreichen, und gibt Ihnen im ersten Gespräch eine Preisindikation.
Nächster Schritt
Sie möchten wissen, was eine Kampagne für Ihre Account-Liste kosten würde? Erfahren Sie mehr über account-basierte Offline-Werbung oder vereinbaren Sie ein Gespräch – wir geben Ihnen eine Preisindikation für Ihre Accounts.