B2B-Plakatkampagne planen und messen: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Von Hoolty ·

Eine B2B-Plakatkampagne funktioniert, wenn sie um Accounts herum geplant wird – nicht um Zielgruppen. Die Frage lautet nicht „Wie viele Menschen sehen das?“, sondern „Sehen es die Menschen aus unseren Zielaccounts – und was passiert dann?“ Diese Anleitung zeigt die fünf Schritte, mit denen wir account-basierte Plakatkampagnen planen und messen.
Schritt 1: Ziel und Accounts festlegen
Beginnen Sie damit, was die Kampagne erreichen soll – und für wen:
- Markteintritt: Bekanntheit bei einer definierten Gruppe von Unternehmen in einer neuen Region.
- Pipeline beschleunigen: Accounts mit offenen Deals aufwärmen.
- Messeerfolg: mehr Standbesuche und Termine auf einer Messe.
- Ausbau: neue Abteilungen bei bestehenden Kunden erreichen.
Erstellen Sie dann die Account-Liste. Exportieren Sie sie als CSV aus Ihrem CRM – die Liste bestimmt alles, was folgt.
Schritt 2: Herausfinden, wo Ihre Accounts sind
Hier unterscheiden sich B2B-Plakatkampagnen am stärksten von klassischer Außenwerbung. Statt der belebtesten Orte einer Stadt suchen Sie nach:
- Account-Clustern – Gewerbegebiete, Viertel oder Straßen, in denen mehrere Zielaccounts sitzen.
- Gemeinsamen Bewegungsmustern – Straßenabschnitte, Bahnhöfe und Haltestellen, die Menschen aus mehreren Accounts täglich passieren.
- Eventstandorten – Messegelände, Anreisewege und Hotels, wenn Ihre Accounts auf einer Messe zusammenkommen.
Eine Handvoll gut gewählter Standorte schlägt meist Hunderte zufällige.
Schritt 3: Formate und Timing wählen
Passen Sie das Format an Standort und Ziel an: Großflächen in der Nähe von Büro-Clustern, digitale Screens an Bahnhöfen (mit mehreren Botschaften und genauem Timing), Plakat-Trucks für mehrere Standorte sowie Plakate und Screens rund um Eventlocations. Lassen Sie die Kampagne lange genug laufen, um Wiedererkennung aufzubauen – und stimmen Sie sie mit der Vertriebsansprache oder den Messeterminen ab.
Schritt 4: Motive für Plakate gestalten, nicht für Banner
Plakate werden wenige Sekunden lang gesehen, oft im Vorbeigehen oder -fahren. Das heißt:
- Eine Botschaft. Eine klare Zeile schlägt eine Liste von Funktionen.
- Die Zielgruppe ansprechen. Ein Bezug zu Branche, Stadt oder Problem signalisiert: Diese Werbung ist für Sie.
- Starkes Branding. Das Logo sollte auf einen Blick erkennbar sein.
- Ein einfacher nächster Schritt. Eine kurze URL, ein QR-Code an Bahnhöfen oder eine Standnummer auf Messen.
Schritt 5: Wirkung auf Account-Ebene messen
„Plakate kann man nicht messen“ ist ein veralteter Einwand. Mit einem account-basierten Ansatz messen Sie:
- Engagement der angesprochenen Accounts – Website-Besuche und Interaktionen der Unternehmen in Ihrer Kampagne im Vergleich zu ähnlichen, nicht angesprochenen Accounts.
- Einfluss auf die Pipeline – neue Opportunities, Termine und Fortschritte bei Deals der angesprochenen Accounts.
- Direkte Reaktionen – Besuche über Kampagnen-URLs oder QR-Codes und eingehende Nachrichten, die sich auf die Kampagne beziehen.
- Feedback aus dem Vertrieb – Gespräche, in denen Interessenten die Kampagne erwähnen.
Verknüpfen Sie diese Signale mit Ihrem CRM, damit der Vertrieb nachfassen kann, solange die Kampagne läuft.
Eine typische Kampagne
Ein Softwareunternehmen, das in ein neues Land expandiert, startet zum Beispiel mit seinen 200 wichtigsten Zielaccounts in einer Stadt. Plakate stehen in den Geschäftsvierteln, in denen sich diese Accounts ballen, digitale Screens an den Bahnhöfen, die ihre Mitarbeitenden nutzen, und ein Plakat-Truck deckt die übrigen Büros ab. Der Vertrieb fasst bei den Accounts nach, die während der Kampagne Engagement zeigen.
Nächster Schritt
Hoolty unterstützt Sie bei jedem Schritt – vom Hochladen Ihrer Account-Liste über die Auswahl der Standorte bis zur Messung der Ergebnisse. Erfahren Sie mehr über account-basierte Offline-Werbung oder buchen Sie ein Gespräch.